Food Coach: Marie | ANZEIGE |

Ich liebe gutes Essen!

Jeder der mich kennt weiß, dass ich 24/7 nur über Essen reden könnte und am liebsten dabei essen möchte… Ich liebe gutes Essen! Bei meinem Job als Model war das nicht immer einfach… Als ich vor über 20 Jahren angefangen habe zu modeln wusste ich nicht viel über Ernährung. Ich bin mit deutscher Hausmannskost aufgewachsen. Mit Sauerkraut und Kassler, Grünkohl mit Pinkel, Frikadellen mit Kartoffelsalat (alles von Mami frisch zubereitet), deutschen Abendbrot mit Salami, Schinken, Leberwurst und Käse. Am Wochenende durften wir Cornflakes mit Milch und Zucker zum Frühstück essen. Was wir wie ein Fest gefeiert haben! Ich weiß noch, dass ich nach den Cornflakes mit Milch immer ein bisschen Bauchweh hatte. Aber, das war mir egal! Die waren soo lecker! Wenn ich nicht schlafen konnte, habe ich eine heiße Milch mit Honig bekommen und alle haben sich darüber gewundert dass ich als Kind Neurodermitis hatte… Was durch eine Laktoseintolleranz ausgelöst werden kann… Die ich offensichtich schon als Kind hatte. Aber, so etwas wusste man vor über 30 Jahren noch nicht. Bzw. war es wohl nur sehr wenigen Menschen bekannt und wir gehörten jedenfalls nicht diesem illustren Kreis. Käse mochte ich nie und ich hätte auch nie ein Glas Milch einfach so getrunken. Was auch schon ein Zeichen war. Aber, wie gesagt, vor über 30 Jahren…

Als ich so 15/16 Jahre alt war kam dann die Fitnesswahn- Phase. Es ging nur noch darum in top shape zu sein. Was sich ja super mit dem Modeln gematched hat. Über gesunde Ernährung habe ich gar nicht nachgedacht. Nur, darüber was mich schlank hält. Dementsprechend, habe ich natürlich auch sämtliche Fatburner Pillen aus jener Zeit ausprobiert. Am liebsten welche aus den USA, die ich mir von meinen Modeljobs mitgebracht habe. Die meisten Pillen haben mich fürchterlich nervös gemacht. Genau so wie die Appetitzügler, die einem zusätzlich auch noch einen trockenen Mund verpasst haben. Was für ein unnötiger Schwachsinn das alles war. Als ich anfang 20 war habe ich eine zeitlang 3-4 grosse Becher Milchkaffe am Tag getrunken. Der war sättigend, hat wach gemacht und ich musste nicht so viel essen und abführend hat‘s auch noch gewirkt. Fand ich ‚ne super Kombi! Letzteres, zeigt ja schon ganz klar, dass ich keine Milch vertrage…

Das hat mein Körper mir dann aber noch mal auf andere Weise gezeigt. Ich hatte ein Shooting und nach dem Lunchbreak, nachdem es natürlich auch meinen Milchkaffee gab, habe ich plötzlich lauter rote Pusteln um die Augen herum bekommen. Meine Augen sind parallel dazu angeschwollen und das Ganze hat auch noch höllisch gejuckt. Zum Glück hatten wir nur noch 2 oder 3 Aufnahmen und die haben wir irgendwie gewuppt… Ich bin dann erst mal zum Hautarzt. Der meinte, er wüsste auch nicht so genau was das ist, hat mir ein Rezept für eine Creme mitgegeben und meinte, ich soll in der nächsten Woche noch mal wieder kommen. Wir beobachten das mal… Klar, in meinem Job habe ich auch ganz gemütlich Zeit Pusteln in meinem Gesicht zu beobachten. Weil meine Augen so rot waren und wie verrückt gejuckt haben, bin ich dann am nächsten Morgen, nachdem ich meinen Milchkaffee getrunken habe, zum Augenarzt. Der war auch ratlos. Kurz zuvor habe ich eine Heilpraktikerin kennengelernt und fand Alternativmedizin eh schon länger spannend. (Inzwischen bin ich ein großer Fan!) Also, bin ich dorthin und durch einen Kinesiologietest hat sie festgestellt, dass ich Milchprodukte besser meiden sollte. Gesagt, getan, geheilt. Was für eine Odysee!

Ein paar Jahre und ein paar Diäten später wurde mir von einer Make-up Artistin das Buch ‚Die Glyx Diät‘ empfohlen. Der Beginn vom Verständnis über Essen! Dafür bin ich Elke heute noch dankbar! In diesem Buch findet man nicht nur leckere Low-Car Gerichte. Sondern, es wird auch erklärt wie die Nahrungsmittel auf unseren Körper wirken. Dieses Buch war für mich wie eine Erleuchtung…
Ich hatte ja in den Jahren davor unzählige Diäten hinter mir und die meist darauffolgenden Jojo Effekte gab‘s gratis dazu. Die Kohlsuppen Diät (sehr effektiv) habe ich damals so oft gemacht, dass mir allein bei dem Wort Kohl heute schlecht wird… Ich habe mir viele Male Ohrakkupunktur verpassen lassen, damit mein Appetitt gezügelt wird. Was übrigens tatsächlich funktioniert! Ich habe hardcore Sport gemacht und mich fast nur noch von Proteinshakes ernährt. Um meine Figur zu halten. Was dazu geführt hat, dass ich nach ein paar Monaten fix und alle war. Mein Körper wollte nur noch Ruhe und ESSEN! Ich war dann zu erschöpft um noch Sport zu machen und hatte hunger wie ein Wolf! Solche irren Aktionen haben teilweise zu Gewichtsschwankungen von bis zu 10 Kilo geführt… Weil ich es einfach nicht besser wußte… Was habe ich nicht alles gemacht, um immer wieder in shape zu kommen… In shape sein, war für mich damals eine Konfektionsgröße 32/34 Zum ‚Glyk‘ ist mir die Glyks- Diät in die Hände gefallen und ich habe mich mit dem Thema Ernährung genauer auseinandergesetzt. Ich bin immer neugieriger geworden, habe festgestellt, dass Essen nicht mein Feind ist, sondern mein Freund und dabei habe ich meine Leidenschaft für Food entdeckt.

Ich finde es wahnsinnig spannend, wie das was wir verputzen auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele wirkt. Essen kann uns dick oder schlank machen. Es kann uns fröhlich machen. Aber auch schlechte Laune bis hin zu Depressionen auslösen. Unser Essen kann uns krank machen. Aber, es kann uns auch heilen. ‚Unser täglich Brot’ gibt uns Energie oder nimmt sie uns. Wenn es das Falsche ist, was wir uns einverleiben. Das macht sich besonders bei unserer Verdauung bemerkbar. Die dann entweder blitzartig unterwegs ist oder im Schneckentempo und viele andere Symptome… Auch unsere Haut spiegelt uns wider, ob das was wir essen uns entspricht. Genau so wie der eigene Körperduft unter anderem von dem abhängt was wir konsumieren. Ebenso, wie wir schmecken (für uns selbst und für andere… 😅) hängt von dem ab was wir schlemmen und dabei meine ich nicht nur Zwiebeln, Knoblauch & Co. Z.B. wenn wir uns nicht ausgewogen genug ernähren, können sich zu viele von den schlechten Bakterien im Mund ansammeln, die dort dann eine Fiesta feiern. Was zu einem unschönen Geschmack und eben auch weniger attraktiven Ausdünstungen führt. Regelmässiges #ölziehen mit Kokosöl sorgt hingegen für eine hervorragende #mundflora . Wenn wir jeden morgen den Saft einer Zitrone mit einem Glas warmen Wasser trinken, unterstützen wir die Reinigung unserer Leber. Was auf Dauer, wie ein Stimmungsaufheller wirkt. Ich könnte noch ewig so weiter schreiben… Weil mich das Thema Food so fasziniert! Deswegen bin ich Food Coach für Sport & Gesundheit geworden. Um all das was ich mir autodidaktisch über viele Jahre angeeignet habe, zusammengefasst in eine Form zu bringen und mit euch zu teilen.

Inzwischen habe ich den Weg für mich gefunden und weiß welche Ernährungsweisen mir gut tuen. Was für jeden anders ist. Jeder Mensch ist individuell. Bei mir ändern sich die Essgewohnheiten ones in a while. Wenn ich Shootings habe, ernähre ich mich Low- Carb. Fühle ich mich aber gestresst, esse ich mehr Kolenhydrate. Allerdings, die Guten! Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen (ist kein Weizen), Amaranth oder ich esse Hirse und Kartoffeln. Aber, am liebsten Süsskartoffeln. Yummy! Wenn ich das Gefühl habe, mich mal wieder von Innen reinigen zu wollen mache ich eine Basenfasten Kur. Nicht zwingend 4 Wochen. 1-2 Wochen reichen mir dann auch mal. Es kommt ja auch immer darauf an in was für einer Lebensphase wir uns befinden und welche Leistung wir gerade abzuliefern haben und dementsprechend sollten wir uns dann auch ernähren. Wenn wir bewußt und liebevoll mit uns umgehen dann spüren wir auch was wir brauchen.